Archiv für die Kategorie „Jahreskreisfeste“

JUL

Montag, 25. Dezember 2017

Altar zum Julblot

Am 22.12.2017 versammelten sich 16 Menschen mit Göttern, Geistern und Ahnen im Süden von Berlin zum Julblot. Bei milden Temperaturen durften wir das Grundstück von Sven zum heiligen Bezirk machen und dort ein erstes Blot feiern. 11 Erwachsene und 5 Kinder erfüllten die Nacht mit heiligen Energien um das Band zu den Göttern, Geistern und Ahnen zu stärken. So setzen wir den Startpunkt in das neue Jahr um gestärkt voran zu schreiten und Potential für die Ernte von 2018 aufzubauen. Dabei stärkten wir aber nicht nur die Bande zwischen den Welten, sonder auch zwischen uns Menschen. Sven und Uta bewirteten uns grandios und der erste Eindruck von Sympathie bestätigte sich weiter zum ersten Ansatz von freundschaftlicher Verbindung.
Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, das wir mit der Asahood nach vielen schweren Jahren wieder ein grandioses Jahr hatten und gestärkt mit vielen neuen Freunden ins Jahr 11 unser Vereinsgeschichte gehen dürfen! Ausdauer und Beharrlichkeit führte dazu. Diese Tugenden wollen wir an dieser Stelle einmal hervorheben!

Heil den Asen und den Vanen.
Kraft und Segen unserer Gemeinschaft der Asahood!
@Daniel

Julfest 2014

Sonntag, 4. Januar 2015

Am 28.12. feierten wir unser Julblot. Leider konnten wir nicht vollzählig sein, familiäre Pflichten banden Lupo andersweitig.
So trafen wir anderen uns um 11.00 Uhr in Westend bei strahlendem Sonnenschein zum Blot. Schnell war der Altar Errichtet und guter Dinge begingen wir unser Opfer. Odin, Sunna und Frigg begleiteten uns dabei und so erlebten wir ein schönes Julblot.
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Anschließend gingen wir zusammen zu Christoph und Cynthia. Im Gegensatz zum Üblichen “einer kocht” handhabten wir es dieses Mal so, das wir gemeinsam kochten. So erlebten wir ein schönes gemeinsames Event mit einer so gewollten “Küchenparty”. Jeder hat einen Teil gehabt an dem er/sie Teilhaben konnte. Vom kleinsten Bjarne der am Herd das Frikassé rührte bis zum großen Christopher der dem Huhn das Fleisch von den Knochen pflückte. Dabei unterhielten wir uns angeregt über Aktuelles bis zur Planung für das nächste Jahr. Dann aßen wir gemeinsam und anschließend ging das Horn mit heißem Met rundum.
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Am Abend schließlich löste sich die Gemeinschaft mit wohliger Wärme im Bauch und zufrieden auf und wir gehen gestärkt ins neue Jahr!

ein Ahnenfest

Montag, 22. November 2010

Gestern war der Novembervollmond. In Anbetracht der zunehmenden Dunkelheit kam Lupo der Gedanke an diesem Tag ein Ahnenfest zu begehen. Also trafen wir beide uns gestern am frühen Nachmittag und machten einen gemütlichen Spaziergang durch den Tegeler Forst. Wir unterhielten uns gut und stellten fest, dass der Tag aufgrund dieses Treffens insgesamt für uns im Sinne der Ahnen verlaufen war. Gedanken waren viel um sie gekreist und dies führte zu einer gewissen Verbundenheit. So erreichten wir bei schönsten Herbstwetter eine nette Stelle am See an der wir eine Kerze im Andenken entzündeten und im Anschluss opferten wir den Ahnen noch etwas süßes, teils selbst gebackenes. Dabei ging langsam die Sonne unter und der Mond auf. Der Besuch eines freifliegenden Kolkraben gab uns ein weiteres Highlight und so gingen wir etwas frierend aber Selig in Richtung Heimat.
novembermond

Uns ist klar das es sich bei Novembermond (Namen hab ich grad erfunden) also beim Ahnenfest zu Novembermond (Vollmond) um kein traditionelles Fest handelt. Es ist vielmehr eine intuitive Entwicklung aus unserem gelebten Glauben. Und wir finden dies hat mindesten genausoviel Legitimation wie eine verstaubte Textquelle- wir machen ja kein Glaubensreenactment sondern leben eine alte Religion…

Daniel

Ostara 2009

Sonntag, 22. März 2009

Am 21.09 feierten wir unser Fruchtbarkeits- und Frühlingsfest,
was man auch als “Ostara-Fest” kennt.
Hier nun möchte ich meine Eindrücke und den Tagesablauf unserer kleinen, aber feinen Gruppe aufschreiben:
Wir trafen uns alle pünktlich bei Daniel zu Hause und waren nicht einmal ganz angekommen, da machten wir uns auch gleich auf den Weg in den Wald, der unweit von Daniels Haus gelegen ist.
Den Blotplatz hatte Daniel schon vorher auserkoren, rituell gereinigt und auch die Bäume, die fast im Rund auf einem Hügel standen, mit Runen gekenzeichnet.
So konnte ein jeder sehen wo Norden, Süden, Osten und Westen war.
Die Blotvorbereitung ging sehr schnell von statten, weil wir eine gute, eingespielte Gruppe sind.
Eine Decke wurde ausgebreitet, ein Holz-Thor, ein Bronze-Odin, viele Blumen und auch die bunten Hühnereier, welche die Fruchtbarkeit am deutlichsten symbolisieren, wurden liebevoll drapiert.
Insgesammt waren wir 9 Erwachsene, drei Kinder und ein Hund.
Den kompletten Ablauf werde ich jetzt nicht wiedergeben, jedoch muss ich sagen dass dieses Blot ein sehr gelungenes war, auch der Ausklang bei Daniel war sehr familiär, bei dem man sich gut mit seinen Freunden unterhalten konnte.
Jene, die es noch nicht nach Hause zog, fuhren noch gemeinsam in eine Berliner Metal-Bar und ließen den Abend bei Odins-Trunk und leichten Gesprächen seelig ausklingen.
Nach den e-mails zu urteilen hatten alle Spaß an diesem Tag und gingen mit guten Erinnerungen in den Frühling.
Ich möchte mich nur anschließen und freue mich riesig auf die kommende Sommersonnenwende.
Asen- und Vanenheil!
Lupo