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Asatru oder Vanatru oder „was auch immer-tru“?


In den Kreisen der Heiden sind die Benennung ihrer Spiritualität und dessen Definitionen alles andere als einheitlich. Die meisten nennen sich Asatru, einige Vanatru und andere vermeiden solche oder ähnliche Begriffe zur Gänze.

Ich bezeichne mich bewusst als Asatru und folge hierbei meiner Definition von oben im Blog. Ferner bin ich der Meinung, sollte jeder, der sich und seiner Spiritualität eine Etikett geben will, sich ebenfalls Gedanken dazu machen.
Asatru sein, bedeutet kurz gesagt, dem Bewusstsein den Vorzug zu geben. Dies bedeutet widerum keinesfalls, seine Instinkte oder Triebe auf Null zu unterdrücken. Es ist wichtig, diesen Teil seines Selbst zuzulassen und ihn so nutzbar zu machen. Zu vielen Bereichen haben wir kaum einen bewussten Zugang und würden uns somit beschneiden, wenn wir den emotionalen Zugang verschließen würden. Sich seinen Emotionen und Trieben bewusst zu sein und diese zu respektieren, ist ebenso Teil von Asatru, wie diese zu kontrollieren und zu steuern. Ich kann als Asatru auch Geistreisen oder andere Trancetechniken nutzen. Wichtig ist es aber dabei immer, die Kontrolle zumindest indirekt zu wahren.

Was nun Vanatru ist, wage ich nicht zu definieren. Angelehnt an mein Verständnis von Asatru wäre es dann aber, den Vanen Treu zu sein. Daraus würde folgen, seinen Trieben und Gefühlen stets den höchsten Stellenwert zu geben. Der Vanatru würde zu jeder bewussten Tat erst seine Gefühle befragen und ihr Urteil zum Zünglein an der Waage machen. Wie auch immer die individuelle Definition des Einzelnen aussieht, er sollte sich dieser bewusst sein und sie kultivieren.


@ Daniel


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