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Jul und die 12 wilden Nächte

Jul beginnt am Abend des 21.12., da beginnen dann auch die 12 wilden Nächte.

Also zur Wintersonnenwende.

Man feiert es ganz traditionell abends, wenn es dämmert und die längste Nacht des Jahres beginnt.

Wie feiern wir Jul.

Zu Jul öffnen sich die Tore des Totenreiches der Göttin Hel und das wilde Heer Odins wütet über die neun Welten, voran mit Odin auf seinem achtbeinigen Ross Sleipnir.

Julzeit ist Ahnenzeit, das Erinnern und Einladen der Ahnen, die von einem gegangen sind.

Wir treffen uns am Helpfuhl, bringen Gaben für die Ahnen, ein Licht für die dunkelste Nacht, als Wegweiser zu uns.

Wir bringen Äpfel mit, die wir schon eingelagert haben, vom Erntefest, als Symbol der Äpfel der Göttin Idun.

Odin zu Ehren wird noch ein Met geopfert, den man selber gekeltert hat.

So beginnt das Julfest für die Götter und unsere Ahnen

 

Jul ist das Fest der Familie, des Zusammenrückens und des Feierns durch die Nächte.

Da die Toten nun das Totenreich verlassen und wir mit ihnen reden können, kann man an sie Fragen stellen, die sie beantworten können.

Runen werden während den 12 wilden Nächten gezogen, jeweils eine pro Nacht, wie das kommende Jahr werden mag. Man wirft of Runen in dieser Zeit, weil gerade zu Jul eine magische Zeit ist.

In den 12 Nächten trifft man sich mit Freunden, besucht Bekannte und Verwandte, isst, trinkt und belastet auch nicht selten die Leber.

Man erzählt sich Geschichten, knüpft neue Banden, kann Schwüre leisten, die bindend sind.

Die Julzeit ist ein reines Gelage, welche man auch für seine Ahnen abhält, in Erinnerung an ihr Leben.

So stellt man einen Teller mit Essen auf den Tisch stellen und die Ahnen einladen, sich nieder zu setzen und am gemeinsamen Essen teilzunehmen.

Odins Pferd wird Hafer vor die Tür gestreut und den Toten eine Kerze ins Fenster gestellt, damit sie wissen, bei welchen Menschen sie willkommen sind.

So gehen die 12 Julnächte mit Freude, Geselligkeit und Runenziehen vorbei, die Tage werden wieder länger und man freut sich auf die neue Zeit.

Die Ahnen und Götter hat man jedoch nicht vergessen, weil man weiß, ohne sie gäbe es uns nicht.

@Lupo Asatru


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