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Die Rauhnächte

Für mich beginnen die Rauhnächte nach dem 21.12.- dem Julfest. Hintergrund der Nächte ist die Diskrepanz zischen Sonnen- und Mondjahr- nämlich 12 Nächte. Im Volksglauben soll in diesen Nächten Odin mit einer Meute Jägern auf der wilden Jagd sein. In dieser Zeit holt er die verlassenen Seelen, sagt man dazu. Wie immer, glaube ich, verkauft sich der spektakuläre Teil der Geschichte am Besten. Aber das scheint mir zu platt. Recherchiert man etwas weiter liest man davon das man in dieser Zeit zur Ruhe kommen soll und seinen Ballast- innen und außen abwerfen kann. Ich gehe also davon aus, das in dieser Zeit die Möglichkeit für uns gegeben ist, uns absolut nach Innen zu kehren, unser Haus nach unserem Geschmack auszuräuchern und damit einen "Tapetenwechsel" vorzunehmen.
Alles Unangenehme wird dabei hinausgedrängt und die Vorstellung das dann die wilde Jagd über das Land fegt und dies Negative beseitigt, gefällt mir. Diesen reinigenden Prozess kann man weiter verstärken indem man sich einer alten Tradition annimmt, nämlich dem Fasten. Klingt seltsam das man gerade in der Weihnachtszeit fasten soll, aber wenn man es irgendwie einrichten kann, ist dies eine spannende Erfahrung. Ich gehe dabei wie folgt vor: Zu Jul beginne ich mich 4 Tage "hinab" zu entwickeln, indem ich an Tag 1 kein Fleisch, Tag 2 zusätzlich nahezu keine Eiweiße, Tag 3 zusätzlich nahezu keine Kohlehydrate und Tag 4 zusätzlich nur Püreesuppen esse, danach folgen schließlich 4 Tage nur mit Brühe und dann geht es 4 Tage wieder aufwärts, Rückwärts zu den ersten 4 Tagen.
Auf diese Wiese entschlackt man und kommt herunter vom Stress des Jahres. Dies kann man ideal mit Räuchern und Meditation verbinden und findet so schließlich rein den Weg ins nächste Jahr. Und Odin kümmert sich um den inneren Müll den man vor die Tür stellt!

@Daniel


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