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örtliche Gruppe vs. bundesweiter Verein

Sonntag, April 1st, 2012

Für mich schwebt über mir stehts die Frage, ob ich meinen Glauben intensiv nach außen Tragen möchte - Im Sinne großer Feste, mit vielleicht 100 und mehr Personen (siehe Skandinavien) - oder eher im kleineren Kreise mit Familie und Freunden.
Beides hat sicherlich Vor- und Nachteile, wobei jeder für sich selbst entscheiden muß, welche Variante Ihm besser gefällt.

Bereits auf Mittelaltermärkten (wenn auch entsprechenden Handwerker anwesend sind) kann man mitunter diese spezielle Stimmung spüren, die mich stehts wünschen läßt, die Zeltgelage nicht nur als “Kunde” zu erleben. Sicher habe ich wie viele andere, vor und nach mir, mit den Händlern und Handwerkern bis in die frühen Morgenstunden am Lagerfeuer das Horn oder den Becher geteilt, jedoch ist dies stehts nur ein Hauch dieses Gruppengefühls gewesen. Ich selbst habe nie mehr davon benötigt, als es sollche Gelegenheiten ergaben.
Dennoch geben mir besondere Feste wie beispielsweise Mittsommer, welche oftmals in einem größeren Rahmen abgehalten werden, eine besonders intensive Erfahrung. Sicherlich genieße ich gelegentliche Großereignisse wie diese, meistens jedoch suche ich zu den Jahreskreisfesten einen eher “intimen” Rahmen.

Sicherlich muss ich nicht mit allen Anwesenden intensiv befreundet sein, aber ein vertrauter kleiner Kreis ist meiner Meinung nach der angemessene Rahmen um meine Götter und Ahnen zu ehren.
Sicherlich ein kleiner, örtlicher Verein hat keine Ziele, außer dem Ausrichten kleiner Feste und evtl. einiger Stammtische um die Anwesenden näher zusammen zubringen. Jedoch bedeutet es stehts, dass meine Interessen direkt mit der restlichen Gruppe abgestimmt werden können - so kann ich Gruppenfeste feiern und gleichzeitig meinen persöhnlichen Glauben mit nur geringfügigen Einschnitten feiern!
Sicherlich bedeutet es in einigen Fällen, Konflikte und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Dieser Nachteil aller Gruppierungen - egal welcher Größe -