Asylpolitik

Auch wenn die Asahood sich als Verein aus der Politik heraus halten will, haben wir als Mitglieder natürlich Meinungen. An dieser Stelle möchte ich gerne meine Meinung als Privatmensch äußern und damit auch einen kleinen Einblick in die Asahood gewähren, denn die Mitglieder prägen natürlich die Gruppe.

Fassen wir also zunächst die Lage zusammen. In Bürgerkriegsregionen wie Syrien fliehen derzeit gewaltige Menschenmassen vor Tod, Folter und Grausamkeit. Um sich in Sicherheit zu bringen nehmen sie mindestens massive Strapazen für sich und ihre Familien auf sich, riskieren sogar auf dem Mittelmeer ihr Leben. Ferner gibt es einen kleineren Teil Menschen, die aus wirtschaftlich schwächeren Ländern nach Deutschland wollen um hier ein besseres Leben zu führen. Beides voll zu verstehen aber in meinen Augen total unterschiedliche Sachlagen!
Das führt dazu, dass jetzt in Deutschland und Europa nicht darüber diskutiert wird wie man der erst genannten Flüchtlingsgruppe helfen kann, sondern wie man die zweitgenannte Gruppe besser abschiebt. Davon abgesehen, dass dies ein beschämendes Verhalten unser Regierung ist, wäre es auch absolut unnötig, wenn man aus der zweiten Gruppe keine Asylsuchenden sondern Einwanderer machen würde. In Deutschland stehen wir vor dem Problem, dass geringe Geburtenrate immer mehr zu Mangel führt. Wir MÜSSEN langsam anfangen zu überlegen, wie wir dem Begegnen wollen. Meine Meinung wäre, das Einwanderung durchaus eine gute Lösung wäre. Jemand der nach Deutschland kommt um hier zu leben und zu Arbeiten wird motiviert sein sich bestens dafür vorzubereiten und dann auch zu arbeiten. Würde man nun ein System entwickeln, nach dem sich Menschen aus aller Welt “Bewerben” können um nach Deutschland zu kommen, bräuchte niemand aus dieser Gruppe über den Weg des Asylrechtes zu uns kommen. Das Asylrecht hingegen könnte für die genutzt werden, die es wirklich brauchen. Und schon wäre auch dem Argument der Asylgegner der Boden genommen, die sagen: Asylanten wollen ja doch alle hier bleiben und sich dabei nicht anpassen! Ich glaube da werden wieder zwei Sachen vermischt- Natürlich will sich der Syrer, der nach dem Krieg wieder in seine Heimat will, NICHT an Deutsche Normen anpassen und seine Kultur und Sprache bewahren. Wer will es ihm verübeln, denn er will ja, sobald es in seiner Heimat wieder sicher ist, dorthin zurück kehren. Man könnte und müsste nun zum Asylrecht unbedingt auch die Pflicht knüpfen, das sobald die Bedrohung im Herkunftsland behoben ist, das Asylrecht erlischt und die Menschen wieder nach Hause gehen müssen. In der Zeit in der sie hier sind könnte man dann noch etwas Bildung fließen lassen und die Menschen ausbilden damit sie leichter zu Hause wieder Fuß fassen und allen wäre gedient.
Menschen die nach Deutschland einwandern wollen, MÜSSEN sich aber zu gewissem Teil anpassen. Sie MÜSSEN die Sprache lernen und kulturelle Umstände, wie Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau und Rechtstaatlichkeit in unserem Land verinnerlichen. Dabei dürfte man sie nicht allein lassen, sondern müsste sie kontrolliert Bilden und ihr Bleiberecht an den Erfolg an diese Maßnahme knüpfen. Niemand der zu uns kommt, muss Abitur machen oder eine hochtrabenden Schulische Ausbildung absolvieren. Sprache und ein paar Grundkenntnisse der Gesetze sind allerdings unbedingt nötig. Ich glaube wenn ein Einwanderer eine Gewisse “Ausbildung” erfahren hat und dann als Deutscher Staatsbürger mit Migrationshintergrund in unser Land kommt, wird auch die Integration in unsere Gesellschaft wesentlich leichter fallen.

Mir ist nicht klar, warum niemand einen solchen Ansatz bisher in der Politik publik gemacht hat, aber ich denke die Krise die wir gerade erleben, könnte zu dieser Verbesserung führen…

Daniel

Leave a Reply