Der Berliner Mauerweg

Vor zwei Wochen waren Anja und ich im Tegeler Forst auf dem Ehrenpfortenberg und genossen die Natur. Im Rahmen dessen wanderten wir noch ein paar Kilometer durch den Wald. Da uns das beiden sehr gut gefallen hat entschlossen wir uns zu regelmäßigen Wanderungen in Zukunft. Als Fernziel streben wir eine Fernwanderung bis an die Ostsee an. Dabei wollen wir dann wild Campen und mit der Bahn zurück fahren… Da dies aber sicher nicht ohne Vorbereitung geht, starten wir nun mit dieser. Als Etappen haben wir uns den Berliner Mauerweg überlegt. Dies ist eine ca 165km lange Rad- und Wanderstrecke um ehemals Westberlin herum, wo bis 1990 die Mauer stand. Auf diesem historischen Weg rechnen wir zumindest teilweise mit schöner natürlicher Umgebung und zugleich ist sie gut für uns erreichbar. Einmal im Monat wollen wir dabei eine Etappe zwischen 10 und 15km absolvieren und dann im nächsten Sommer über 2 Tage eine Strecke von etwa 50 km zum Mittsommerfest nach Brandenburg zu unserer Freundlin Alfrun wandern.

Als erste Etappe bin ich Sonntag von Hohen Neuendorf nach Alt Lübars gewandert. Es war angenehm kühl mit 18 Grad Celsius und die Sonne schaute immer mal wieder heraus. Mein Startpunkt dabei war der S Bahnhof Hohen Neuendorf auf der S1:

Startpunkt

Von hier aus ging es dann etwa einen Kilometer entlang der Straßen bis zum Mauerweg. Dieser begrüßte mich dann mit einer malerischen Kopfsteinpflasterstraße durch den herbstlich gold leuchtenden Wald. Die kommenden 2-3 Kilometer ging es dann über Waldwege, vorbei an einem See und einem alten Wachturm der DDR. Schließlich verließ die Strecke in Fronau den Wald und führte durch eine Wohnsiedlung von hübschen kleinen Einfamilienhäusern bis nach Glienicke hinein. Dort musste man dann ein paar hundert Meter an der B96 entlang, verließ diese aber schließlich wieder in Berlin in Richtung Osten und kam schließlich ins tegeler Fließtal. Von dort an konnte man die malerische Natur dieser Moorlandschaft genießen und bekam nach kurzem einen ersten Blick auf Lübars:

Lübars

Schließlich erreichte ich die Lübarser Felder und die Ostaraquelle und nach sehr schönen 14 km kam ich schließlich zur Bushaltestelle in alt Lübars, wo ich glücklich und müde mit dem Bus der Linie 222 nach Hause fuhr.

@Daniel

Comments are closed.