Lange Nacht der Religionen

September 1st, 2015

Am 28.08.2015 fand in Berlin die Lange Nacht der Religionen statt. Wir als Teil des spirituellen Spektrums religiöser Vielfalt in Berlin wurden im Vorfeld zwar auch zur Teilnahme eingeladen, entschlossen und aber dagegen, weil wir der Meinung waren, dass wir nicht die nötigen Ressourcen zur Verfügung haben.
Dann erfuhren wir, das der Eldaring, ein Verein in dem ich selbst einmal sehr aktiv war, teilnimmt und beschlossen seiner Veranstaltung einen Besuch abzustatten. Also machten Lupo, seine Freundin und ich uns als offizielle Vertreter der Asahood auf den Weg in den berliner Süden. Wir mussten feststellen, das der Ort der Wahl vom Eldaring relativ weit draussen gelegen war. In Unwissenheit dessen, was einen erwartet, nicht die schlechteste Idee dachten wir, als wir das Geländer der Pfadfinder nahe dem Bahnhof Priesterweg betraten. Dort erwartete uns bei schönem Wetter eine ansprechend schlichte “Landschaft” von Sitzgelegenheiten und etwa 20 Menschen. Der Edaring hatte seine Mitgleider durch Anstecker kenntlich gemacht und so konnte man gut erkennen, wer Gast und wer Veranstalter war. Wir begrüßten den Regionalvertreter und ein Vorstandsmitglied des Eldaring herzlich, ebenso wurde uns der Vorstand des VfgH vorgestellt. Dann begutachteten wir den Büchertisch der Veranstaltung. Nun wurde der erste Eindruck leider getrübt, als Thilo Kabus, Mitglied des VfgH mit fragwürdiger Vergangenheit vor allen Anwesenden aufgefordert wurde, die Veranstaltung zu verlassen, weil er unerwünscht sei. Als dieser darauf verwies, das es sich doch eigentlich um eine öffentliche Veranstaltung handele, lenkte der Vorständler des Eldaring ein und so konnte auch Thilo der Veranstaltung beiwohnen…
Im folgenden gab es einige nette Gespräche und wir nahmen an einem Vortrag zur Ritualgestaltung im Eldaring teil. Dieser war angenehm knapp gehalten und lieferte Grundlage für angeregte Diskussionen. So konnten wir mit Interessierten Gästen einige schöne Gespräche führen und schnell waren auch Eldaringvertretung sowie Vertreter des VfgH präsent, um besagten Gast zu betreuen. Wir zogen uns dann zurück und unterhielten uns mit Eldaringmitgliedern um nicht den Eindruck zu hinterlassen, wir würden Mitglieder versuchen zu werben.

Insgesamt kann man sagen, dass der Beitrag des Eldaring e.V. gelungen ist, auch wenn wir etwas den Eindruck hatten, es handele sich um eine Verkaufsveranstaltung und weniger um einen Einblick in die Spiritualität der Asatru- doch das war nur unser Eindruck aus kurzer Teilnahme, der natürlich auch getäuscht haben kann.

Daniel

Gehört der Islam zu Deutschland?

Januar 28th, 2015

Angestoßen durch Pegida, IS-Terror und Flüchtlingsdebatten wird diese Frage in den Medien neuerdings immer öfter diskutiert. Wir als kleiner Verein sind zwar politisch neutral, aber streng genommen ist dies keine politische Frage und eine Meinung haben ich natürlich trotzdem. An dieser Stelle möchte ich klarstellen, das dieser Blogeintrag meine persönliche Meinung darstellt von der ich allerdings Glaube, das sie im Wesentlichen der Meinung der anderen Mitglieder der Asahood entspricht.
Also rollen wir das auf- Historisch, so sagen viele, sind wir natürlich Christlich geprägt. Es gibt aber “dennochs”. Zum einen, war das ja nicht immer so- das Christentum wanderte auch einst ein und verdrängte einen Glauben in dieser Region. Dann allerdings prägte es die kulturelle Entwicklung Mitteleuropas über tausend Jahre hinweg. Der Islam hingegen spielte in der Zeit kaum eine Rolle. In der jüngeren “Neuzeit” erleben wir im Rahmen der Globalisierung nun eine Zuwanderung anderer Kulturen. In weiten Teilen des gesellschaftlichen Lebens wurde dies als Bereicherung empfunden. Doch gehört der Islam dadurch zu Deutschland? Andere Frage: gehört das Christentum noch zu Deutschland? Immer weniger Menschen sind noch religiös bei uns, doch plötzlich gucken alle?!
Deutschland hat erfolgreich Religion (Christentum) von Politik getrennt! Ebenso haben wir eine Glaubensfreiheit kultiviert, so das jeder an das Glauben darf was er möchte! Ich meine, DAS GEHÖRT ZU DEUTSCHLAND!!! Keine Religion gehört mehr zu Deutschland, sondern die Religionsfreiheit. Ebenso Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Gleichberechtigung! Das diese Rechte noch nicht perfekt in allen Bereichen existent sind ist zwar Fakt, aber das eine breite Masse dahinter steht ebenso!
Eine große Zahl Menschen in diesem Land arbeiten daran, das jeder Glauben und denken darf, was er möchte und das alle ungeachtet ihrer Herkunft gleiche Möglichkeiten haben. Das ist unser Ziel und das gehört zu Deutschland! Schlagworte wie Zwangsehen, Ehrenmorde und Terrorismus, sind Themen die dem Extremismus zuzuschreiben sind und der muss immer Bekämpft werden. Es spielt dabei keine Rolle, aus welchem Lager dieser kommt! Und Menschen ihrer Religionszugehörigkeit nach unter Generalverdacht zu stellen, ist meiner Meinung nach ebenso Extremismus und muss bekämpft werden!

Julfest 2014

Januar 4th, 2015

Am 28.12. feierten wir unser Julblot. Leider konnten wir nicht vollzählig sein, familiäre Pflichten banden Lupo andersweitig.
So trafen wir anderen uns um 11.00 Uhr in Westend bei strahlendem Sonnenschein zum Blot. Schnell war der Altar Errichtet und guter Dinge begingen wir unser Opfer. Odin, Sunna und Frigg begleiteten uns dabei und so erlebten wir ein schönes Julblot.
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Anschließend gingen wir zusammen zu Christoph und Cynthia. Im Gegensatz zum Üblichen “einer kocht” handhabten wir es dieses Mal so, das wir gemeinsam kochten. So erlebten wir ein schönes gemeinsames Event mit einer so gewollten “Küchenparty”. Jeder hat einen Teil gehabt an dem er/sie Teilhaben konnte. Vom kleinsten Bjarne der am Herd das Frikassé rührte bis zum großen Christopher der dem Huhn das Fleisch von den Knochen pflückte. Dabei unterhielten wir uns angeregt über Aktuelles bis zur Planung für das nächste Jahr. Dann aßen wir gemeinsam und anschließend ging das Horn mit heißem Met rundum.
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Am Abend schließlich löste sich die Gemeinschaft mit wohliger Wärme im Bauch und zufrieden auf und wir gehen gestärkt ins neue Jahr!

Am Ende feiert man für sich selbst

November 2nd, 2014

Alle drei Monate feiert man als asatru gläubiger Mensch irgendein Fest.
Viele machen ein sehr großes Bohei um die Planung oder auch um den Ort wo man gerne feiern möchte.
In meinen Augen sollte, da jedes Fest auch ein Ritual ist, eine gewisse Wiederholung in sich tragen.
Mir wurde oft von anderen Asatrus bestätigt, dass eine Wiederkehr doch auch eine Festigkeit im Blotablauf und eine innere Sicherheit mit sich bringt.

Ist doch auch das Jahr eine ständige Wiederholung; von den Monaten, den Jahreszeiten, den Geburtstagen, den Hochzeitstagen und auch den Todestagen eines lieben, verstorbenen.
Was aber nicht heißen sollte, dass das Wiederholende monoton und dröge sein muss und sollte!
Aber, wenn man ein ritual abhält, ein Blot gemeinsam feiert, dann ist dieses Ritual auch ein Respecktzollen den jeweiligen Gottheiten, den Nornen, Schutzgeistern und anderen Wesen gegenüber.
Jemand hat mal behauptet, dass beim Bloten ein “Hei Odin, danke für die Hilfe, Heja!” und ein tropfen Met ausreichen, um Dank auszusprechen.
Mh, also wenn ich dann drüber nach denke und mir ein zitat aus der Edda in die Augen fällt: “Gabe will stehts Vergeltung!”
Dann ist ein “Danke für alles!” irgendwie.. ein bißchen dürftig.
Habe ich zum Beispiel vor einer langen Reise Thor darum gebeten, Mjölnir über mich schützend zu halten, damit mir auf der Reise kein Leid geschieht- und mir nichts passiert ist, ich wohlbehalten angekommen bin an meinem Ziel; finde ich ein “Danke!”.. ein bißchen platt. Und irgendwie zu wenig.

Desweiteren hat ein Ritual auch etwas heiliges und kraftspendendes.
Ich brauche also erst mal Zeit um mich zu erden. Find ich eigendlich eine gute Umschreibung für das zur Ruhe kommen und sich darau zu Konzentrieren.
Zu dem Ritus gehört für mich auch ein Einhäseln oder das Kreisziehen, damit ich auch eine visuelle Begrenzung, ja und auch eine mentale Begrenzung wärend des Blotes habe.
Den klassischen Hammerritus finde ich ebenso wichtig, da ort alle vier Himmelsrichtungen ( Hel und Asgard )benannt werden, und Thor darum gebeten wird, alles Üble von einem zu halten.

Ein Ritus hat ja einen Aufbau.
Also mit Einleitung, Hauptteil und Schluss.
Man kann, so sehe ich das, nicht mental einfach in ein Blot “einsteigen”- es braucht Zeit.
Ob ein Blot schlecht oder gut ausgefallen ist, merkt man ja eigentlich schon, wenn man am ende an sich bemerkt, dass es einem “gut getan hat” “man Kraft geschöpft hat” “sich auch bedankt hat”.

Kommen wir zum Danken:
Wie ich Anfangs schon zitiert habe:”Gabe will steht´s Vergeltung”, ist es mit dem Geben nicht immer einfach.
Manche kommen zum Blotpkatz und haben schlechterdings ihre Opfergben vergessen, haben kein Geld für einen Apfel oder wollen nichts opfern.
Ich möchte die Menschen nicht bewerten, nicht ihre Gründe, sondern einfach meine Meinung schreiben.., denn in der Edda steht auch in meinen worten ausgedrückt:lieber garnichts als zu viel geopfert.
Wobei ich mit dem garnicht, garnicht erst anfangen möchte.
Ich sage immer danke, weil mir geholfen wird/ wurde und ich bitte auch um hilfe in der Zukunft.
Man geht ja auch nicht zu einem Freund, ohne irgendetwas mit zu bringen, und sei es auch die kleinste Kleinigkeit.
Vieleicht reicht dem Freund eine Geschichte die man erlebt hat, ein Rat oder auch das Zuhören. Aber ganz “leer” besucht man niemanden.
Auch bin ich glaube ich zu extrovertiert, um ein Blot einfach aus der Ferne zu beobachten.
Man sollte etwas tun.
Machen hilft gegen Meckern sage ich gerne.
Denn wer macht, sieht wie schwierig es ist alles unter einen Hut zu bekommen.
Aber dafür hat man ja auch die Zeit vor dem Fest, die Vorbereitungszeit hilf auch mir in mich zu gehen, ruhig an das Fest heran zu gehen, zu Reflektieren was in den Monaten geschen ist, das Jahr mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten und man erlebt auch, dass man den Jahreszeiten anders und intensiever begegnet.
Ich habe für meinen Teil gelernt, jeden Monat und jede Jahreszeit für sich selber zu sehen und nicht aus egomanischer Sicht.
Also nicht zu behaupten, dass der Februar, wenn er Eis und Schnee mitbringt einen niedrigeren Stellenwert von mir bekommt als der Juni mit seiner ganzen sommerpracht.
Jeder Tag, Jeder Monat, jeder Jahreszeit hat ihre Zeit, die Wichtig und ja, auch gemeinnützig für sich steht.
Dass kann man auch auf den Menschen münzen mit dem lebt, blotet und denen man begegnet. Jeder hat seine Zeit, Daseinsberechtigung und ist nützlich.
Darum denke ich auch, dass man ganz einfach aus Respeckt etwas “opfert”. Auch Zeit.. also nicht einfach improvisiert.
und aus einem Blot keine monotonische Wiederholung, sondern ein immerwiederkehrendes Ritual macht, dass abgeändert, aber an und für sich, einen Kreislauf in sich tröägt, der sich wie das Jahr wiederholt.

Zu guter Letzt möchteich noch ein Zitat ansprechen, dass mir beim letzten Blot so aus dem Mund geschossen kam:
“Am Ende blotet man immer für sich selbst”, dass soll nicht heißen, dass man ganz egoistisch im Kreis derer Vielen steht; also den Freunden, Verwanten, der Sippe und am Ende schön nur an den eigenen Vorteil denkt, sondern man hat ja keinen Obergoden, Guru
oder Hohepriester, sondern es steht einem jeden Mann Frau, Kind zu sich und das was man umsetzten möchte, in die Planung eines Blotes einzubeziehen!
Man blotet für die Götter, für einen “Fulltrui”, also einen Gott der einem sehr nahe/ am nächsten steht.
Am Ende muss man für sich selber wissen, ob dass was man macht wirklich etwas bringt.
Keine Bitte/ kein Gebet eines anderen Schwurbruders, Schwurschwester, Mitbloters, Gastes, Freundes, Fremden oder gar auch dass eines Feindes kann nicht so viel von einem selber haben wie die/das eigene!
Jeder hat das Recht beim Bloten eine Bitte, ein Gebet zu sagen, aus dem Kreise in die Mitte treten
Jeder soll aus dem Blot gehen mit dem Gefühl auch als eigenständige, freie Person etwas positives/kraftvolles/Gutes mitzunehmen.
Um die Monate im Jahr zu meistern und gekräftigt für die einflüsse im Alltag zu sein.
Am Ende muss man nämlich erst mal die Kraft haben, um ein/e gute/r Mutter, Vater, Freund, Freundin, Kollege, Arbeiter, Chef und Zuhörer/in usw. zu sein.
Darum auch der Kreis beim Bloten, keiner ist irgendwem höher gestellt, jeder hat das selbe Stimmrecht. Demokratisch.
Man dient niemandem.
Am Ende ist es wichtig zu sagen:”Es ist schön mit euch zu Bloten, denn ich merke dass ich gestärkt bin und dass das was wir tuen richtig ist!”
Wenn sich selbst einbringt, dann erlebt man auch das Blot direkt.
dass ist glaube ich das Wichtigste.
Denn Hilfe bekommt man nicht durch Passivität.
Hilfe bekommt man wenn man aktiv wird.
Genauso ist es dann auch mit dem Danken.
Wer gibt und dankt, wird weiterhin Hilfe bekommen.

Dies sei´s für heute.
Lupo

Leben und Leben lassen…

November 2nd, 2014

In unserer Satzung stehen in §2 die Ziele des Vereins. Unter anderem steht dort:

(b) Die Förderung der Mitglieder, nach der Ethik und Moral der germanischen Religion zu leben.

Was ist nun die Ethik und Moral unserer germanischen Religion? Darüber allein könnte man schon eine Abhandlung schreiben! Ein kurzer Umriss meiner Meinung:

1.) Es gibt DIE germanische Religion gar nicht! Es gibt unseren Weg ganzheitlich das Leben zu bestreiten, bei dem wir uns an Götter- und Moralvorstellungen der Menschen des germanischen Sprachstammes in Nord- und Mitteleuropas vor der Christianisierung orientieren. Der Einfachheit halber nannten wir das in der Satzung die germanische Religion…

2.) Wir können nur raten wie es damals hier gewesen ist. Archäologische und literarische Funde geben Hinweise, aber eine profunde Rekonstruktion ist selbst Fachleuten damit kaum möglich.

3.) Wir verlassen uns auf unseren gesunden Menschenverstand und machen uns unser eigenes Bild und idealisieren das dann. Denn wir wollen ja einem höheren Ziel nachgehen und uns verbessern.

Fassen wir zusammen:
Wir wissen das die Menschen in Sippenverbänden zusammen lebten- nicht alle freiwillig, weil Sklaven, aber unter schwersten Lebensbedingungen. Zusammenhalt in der Sippe war also Überlebensnotwendig.
Das erste demokratische Parlament der Welt ging aus dieser Kultur hervor: nämlich das Thing in Island! Unter den Freien muss es also eine gewisse Gleichheit im Stimmrecht gegeben haben.
Dann wissen wir das die Wikinger starke Händler waren die ein recht hohes Ansehen in der Welt genossen. Ein harter aber fairer Umgang miteinander ist dabei denkbar!

Das ist nur die Spitze des Eisbergs! Dies soll jetzt aber Fokus meiner Betrachtung sein. Aus oben Gesagtem interpretiere ich: Für die Mitglieder der Asahood bedeutet das also, das Solidarität, (Stimm-) Gleichheit und Fairness zu unserer Moral gehören sollten! Im Rahmen dessen überlegen wir gerade gemeinsam, ob die Gründung eines Tauschkreises möglich ist. Dabei soll es darum gehen, solidarisch fair miteinander umzugehen und alle gleich zu behandeln- dabei zugleich unser Leben zu erleichtern und bereichern!
Stärke kommt aus Zufriedenheit- wenn wir zufrieden sind haben wir Energie! Es ist sehr zufriedenstellend, wenn man etwas gemacht hat. Jeder der einen Garten oder ein sonstiges Hobby hat wird das kennen: Wenn man am Ende auf das Ergebnis seiner Arbeit schaut, erfährt man eine tiefe Zufriedenheit! Diese gibt einem dann im Alltag die Energie besser sein Tagwerk verrichten zu können! Es ist also für jeden erstrebenswert, ein solches Hobby zu haben, glaube ich.

Des weiteren wünschen wir uns alle gute Qualität für unser Leben. Niemand der etwas aus Liebe macht, wird pfuschen! Wenn man nun beginnt auf den Pfeilern: Solidarität, Fairness und Gleichheit, Leistung und Ware zu tauschen (im Sinne der freundschaftlichen Nachbarschaftshilfe), bereichert man sich doppelt. Zum Ersten erhält man etwas, das man benötigt in guter Qualität. Zum Zweiten kann jeder herausfinden, was er (oder selbstverständlich auch sie! Wir sind ja alle gleich!) kann und diese Fähigkeit entwickeln. Daraus kann ein hohes Maß an Zufriedenheit entstehen die uns stärkt.

Dieses Vorhaben kann um so besser funktionieren, je mehr Menschen und Fähigkeiten man zusammen bringt. Deswegen halte ich es für erstrebenswert das Ganze über die Vereinsgrenzen hinaus zu praktizieren! Ein Tauschkreis der zwar von der Asahood Berlin organisiert wird, aber allen Menschen die seine Ziele akzeptieren und respektieren offen steht. Das ist mein Ziel!

@Daniel

Ostara-Thing

März 16th, 2014

Gutes Essen- gutes Bier… das sind die Impressionen des ersten Ostara-Thing der Asahood!
Entspannt und ungezwungen ging es zu- Ein paar Worte zum kommenden Blot gab es und die Gedanken über den kommenden Sommer wurden ausgetauscht…Es wird wohl für alle ein eher ereignisloser Sommer. So wurde nochmal ein Wochenendausflug nach Haithabu angeregt und festgestellt, das die Vorbereitungen zur Teilnahme am Wikingermarkt in Schildow aufgenommen werden müssten. Sonst stand nichts weiter an und es wurde mit vollen Bäuchen etwas dahergeschwatzt bis dann das Bier und das trübe Wetter alle in die heimischen Häfen trieb… Mittsommer wollen wir dann unser Allthing anstreben, was zugleich auch die Mitgliederhauptversammlung 2014 wird.

Daniel

Das Thing

März 12th, 2014

Wir treffen uns mindestens monatlich zum Stammtisch… dort reden wir über viel Kram- Aktuelles aus Presse und sogar manchmal etwas Politik, aktuelles aus dem Kinoprogramm,…, und mindestens ein Thema zur Hood oder zum Asatru im allgemeinen… oft kommen gute Ideen auf den Tisch die dann leider wieder versanden…

Daher besinnen wir uns wieder auf unsere (Vereins-)Wurzeln und begehen jetzt quartalsweise ein Thing. Dieses Thing ist keine MV, hat also technisch nichts mit dem Verein sondern mehr mit der Umsetzung der Ziele zu tun und soll stets an ein Jahreskreisfest geknüpft sein und dazu dienen das bevorstehende Jahreskreisfest im Detail und das letzte Quartal rückblickend zu besprechen. Am Sonntag steht nun unser erstes Ostara-Thing vor der Tür… ich habe dazu geladen und bin schon gespannt was dabei herauskommt… ich werde berichten! Mein Gedanke zu den Things war es, dass wir mit dem Veranstaltungsort rotieren und so jeder mal in den Genuss kommt, eines auszurichten… Ziel ist: ein bis zwei Wochen vor dem jeweiligen Fest.

Ich bin zuversichtlich das wir mit dieser neuen, alten Aktivität die Qualität der Asahood noch deutlich erhöhen können und blicke gespannt in die Zukunft!

Daniel

Neues Jahr, neues Glück….

Januar 31st, 2014

Lange ist es her, das hier etwas Neues stand… Die vorrangige Plattform für die Asahood ist eben das reale Leben und somit Stammtisch und Jahreskreisfeste. Dennoch soll dieser Teil der Hood nicht zur Gänze verstauben.

Es gab einige Ereignisse in den letzten Jahren… manche waren gut, manche egal und manche waren schlecht. So wie es im echten Leben halt läuft… Doch wenn wir eins daraus gelernt haben, ist es das: immer nach vorne gucken.
Natürlich ist auch der prüfende Blick in den Rückspiegel mal nötig, aber wenn man das zu intensiv tut, sieht man nicht was vor einem liegt und verpasst etwas. Der Weg der Asahood soll aber vorwärts sein. In diesem Sinne haben wir uns für 2014 einiges Vorgenommen. So wollen wir zum Beispiel am Schildower Markt teilnehmen um uns vielleicht ein weiteres Aktionsfeld zu eröffnen. Dazu soll ein Wikingerzelt von Lupo hergerichtet werden, das uns dann zumindest etwas Authentizität und trockene Nächte bescheren soll… Ansonsten muss Flexibilität auch für 2014 unser Credo sein! Sowohl in der Auswahl unserer Aktivitäten (des Stammtisches) als auch in der Auslebung unseres Glaubens im Jahreskreis!

Götterheil uns Allen!
Daniel

örtliche Gruppe vs. bundesweiter Verein

April 1st, 2012

Für mich schwebt über mir stehts die Frage, ob ich meinen Glauben intensiv nach außen Tragen möchte - Im Sinne großer Feste, mit vielleicht 100 und mehr Personen (siehe Skandinavien) - oder eher im kleineren Kreise mit Familie und Freunden.
Beides hat sicherlich Vor- und Nachteile, wobei jeder für sich selbst entscheiden muß, welche Variante Ihm besser gefällt.

Bereits auf Mittelaltermärkten (wenn auch entsprechenden Handwerker anwesend sind) kann man mitunter diese spezielle Stimmung spüren, die mich stehts wünschen läßt, die Zeltgelage nicht nur als “Kunde” zu erleben. Sicher habe ich wie viele andere, vor und nach mir, mit den Händlern und Handwerkern bis in die frühen Morgenstunden am Lagerfeuer das Horn oder den Becher geteilt, jedoch ist dies stehts nur ein Hauch dieses Gruppengefühls gewesen. Ich selbst habe nie mehr davon benötigt, als es sollche Gelegenheiten ergaben.
Dennoch geben mir besondere Feste wie beispielsweise Mittsommer, welche oftmals in einem größeren Rahmen abgehalten werden, eine besonders intensive Erfahrung. Sicherlich genieße ich gelegentliche Großereignisse wie diese, meistens jedoch suche ich zu den Jahreskreisfesten einen eher “intimen” Rahmen.

Sicherlich muss ich nicht mit allen Anwesenden intensiv befreundet sein, aber ein vertrauter kleiner Kreis ist meiner Meinung nach der angemessene Rahmen um meine Götter und Ahnen zu ehren.
Sicherlich ein kleiner, örtlicher Verein hat keine Ziele, außer dem Ausrichten kleiner Feste und evtl. einiger Stammtische um die Anwesenden näher zusammen zubringen. Jedoch bedeutet es stehts, dass meine Interessen direkt mit der restlichen Gruppe abgestimmt werden können - so kann ich Gruppenfeste feiern und gleichzeitig meinen persöhnlichen Glauben mit nur geringfügigen Einschnitten feiern!
Sicherlich bedeutet es in einigen Fällen, Konflikte und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Dieser Nachteil aller Gruppierungen - egal welcher Größe -

Freya!

Februar 9th, 2011

Freya!

In ihren Armen werden starke Männer schwach
in Folkvang werden tote Krieger wieder wach
Ihr Name hat so einen Klangvollen Namen
Freya, Herrin, Göttin der Liebe, vom Geschlecht der Vanen

Sie ist so schön und anmutig an zuschaun
wer mit ihr verkehrt, fühlt sich wie in einem Traum
sie hat wunderschöne Augen und einen ganz perfekten Körper
was sie so alles kann- mehr Details? Es bedarf es keine Wörter

Freya, Freya, Göttin der Liebe
Göttin der Magie
so erotisch und mächtig
keine ist so wie sie
eine Göttin voller Anmut
und voller Kraft
so unsagbar wandelbar
wie Tag und Nacht

In Freyas großen Halle
Namens Sessrimnir
kommt die Hälfte der Gefallen und schwören ihr
sie niemals zu verraten nicht mal bei der großen Schlacht
an Ragnarök wird sie beschützt, bis sie zu Ende geht, die Göttermacht

Doch bis dahin sieht man sie auf Hildisvinir reiten
und das Geschehen der Magie wird sie auch bis dahin leiten
in ihrem Falkengewand wird man sie seh´n
Liebende werden um ihren Beistand flehen

Freya ich danke Dir für Deine Gunst
Für die Kraft die Du mir gibst und die Liebeskunst
Du bist zu gegen im Wesen einer jeden Frau
ich sehe Dich, wenn ich ihnen in die Augen schau

Freya, Freya, Göttin der Liebe
Göttin der Magie
so erotisch und mächtig
keine ist so wie sie
eine Göttin voller Anmut
und voller Kraft
so unsagbar wandelbar
wie Tag und Nacht

@Lupo